TOLL: Die Armstulpen für meine Schwester sind fertig

Ein ganz individuelles Geburtstagsgeschenk: Ein selbst zusammengestelltes Winterset

Dieses Jahr hat meine Schwester einen besonderen Gutschein zu Ihrem Geburtstag bekommen. Aus fünf Strickstücken, konnte Sie sich drei auswählen, die ich dann aus der von ihr im Anschluss gewählten Wolle stricken wollte. Es hat ein wenig gedauert, die passende Wolle zu finden. Es gab nämlich keine, die ihr so richtig gefallen hat. Aber zum Glück gibt es Menschen, die einem in genau solchen Situationen helfen können: Woll-Färberinnen. Wir haben also ganz individuelle Wolle bei Inis Wollerei* bestellt. Ini (Ingrid Mangold) hat die Wolle eigens für uns gefärbt, man kann also davon ausgehen, dass meine Schwester absolute Unikate erhalten wird, wenn sie denn einmal fertig sind ;).

Übrigens: Das bestellen von selbstgefärbter Wolle ist wirklich einfach. Man nimmt per Mail oder über FaceBook Kontakt mit Ini auf und teilt ihr die Farbwünsche mit. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ini sich dem Wollwunsch schon bei ihrer nächsten Session am Farbtopf annehmen wird. Sobald die Wolle getrocknet ist, wird sie versendet. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange wir gewartet haben. Etwa eine Woche glaube ich – also wirklich schnell.

Bedenkt bei eurer Bestellung Folgendes: selbstgefärbte Wolle wird in der Regel als Strang geliefert, es sei denn ihr lasst sie, gegen einen kleinen Obolus, zu einem Knäuel wickeln. Diesen Service habe ich in Anspruch genommen, denn bei 500 Gramm Wolle (also fünf Strängen), würde das Wickeln der Wolle sicher fünf Stunden dauern, wenn ich es selbst machen würde (mit einer zweiten Person, die wickelt oder eben den Strang hält [meist meine Mutter, versteht sich :-P ]).

Zu den Preisen: für 100 Gramm selbstgefärbte Wolle (Sockenwolle, in handelsüblicher Qualität mit einer Lauflänge von eta 420 Metern) haben wir 8,50 Euro bezahlt. Das ist im ersten Moment ein stolzer Preis. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Qualitäts-Sockenwolle auch zirka 6,99 Euro kostet. Diese Wolle wurde eigens für uns angefertigt, jeder Strang ist ein Unikat. Für Wolle, die zu 100 Prozent den eigenen Wünschen entspricht, kann man auch diesen „kleinen“ Aufschlag zahlen.

Den ersten Part des Wintersets habe ich letzte Woche fertiggestrickt: Armstulpen. Für die Stulpen habe ich eliZZZas „Zopfmuster Reversi“ ein wenig abgewandelt. Das besondere an diesem Muster ist, dass das Zopfmuster sowohl auf der Vorder-, als auch auf der Rückseite erscheint. Diese Armstulpen waren übrigens mein erstes Projekt mit einem Zopfmuster und ich bin wirklich ganz stolz (bis auf den etwas komischen Daumenkeil [zu viele Maschen zugenommen *schnief*])! Meine Schwester findet die Armstulpen toll – und das ist die Hauptsache!

Hier die Bilder:

Stulpen vor grünem Hintergrund

Stulpen vor grünem Hintergrund.

Stulpen s/w

Ein s/w-Bild der Armstulpen, so kann man das Muster (und den zu großen Daumenkeil) besser erkennen. Das Muster wurde sowohl auf der Ober-, als auch auf der Unterseite eingearbeitet.

Stulpen vor weißem Hintergrund

Stulpen vor weißem Hintergrund.

Part II des Gutscheins ist auch auf den Nadeln: es wird eine Pimpelliese. Irgendwie habe ich in der letzten Zeit viel auf dem Nadelspiel in Runden gestrickt. Da macht nun dieses Tuch mit Hin- und Rückreihen besonders viel Spaß und es ist eine willkommene Abwechslung. Wie die Pimpelliese später aussehen wird, das werdet ihr hier natürlich auch erfahren!

*Achtung: Dies ist ein Verweislink auf eine Facebook-Gruppe, da Ini keine Webseite hat.

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Eine Pimpelliese ist etwas TOLLES

Endlich ist es fertig: mein allererstes Tuch. Nebenbei sollte ich vielleicht auch noch erwähnen, dass ich auch das erste Mal mit einem Muster gearbeitet habe. Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr stolz, das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut. Genug des Eigenlobs *g*. Hier ist das Ergebnis:


Das ist sie also, meine erste Pimpelliese nach der Anleitung von SpinningMartha. Sie ist hergestellt aus 95 Gramm gefärbter Sockenwolle (75% Schurwolle / 25% Polyamid; Lauflänge 420 Meter pro 100 Gramm), die ich sehr günstig ersteigern konnte. Von der Wolle habe ich leider keinen Rest, ich habe alles aufgebraucht. Hier habe ich noch eine Detailansicht für euch:


Leider ist die Wolle sehr „unruhig“, auf dem Bild kann man das klassische Lochmuster in den Dreiecken nicht so gut erkennen. Ich habe lange gebraucht, bis ich das Muster stricken konnte, ich habe das Strickwerk sicher acht oder neun mal wieder aufgeribbelt nach sechs-sieben Rapporten, da ich das Muster nie richtig hinbekommen habe. Es sollte einem ja schon jemand sagen, dass die Richtung des Umschlags von ungeheurer Wichtigkeit ist ;). Übrigens, ich hätte noch einen minimalen Rest Wolle übrig gehabt, wenn ich nicht die obere Kante noch einmal umhäkelt hätte. Das Werk hat sich nicht gerollt oder ähnliches, jedoch war die Kante recht ungleichmäßig, seht selbst:

Ich bin sehr zufrieden mit dieser TOLLEN Pimpelliese, und ich hoffe, dass sie ihrer neuen Besitzerin ebensogut gefallen wird :).

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