Toll: Die Pimpelliese als Januar-Projekt für „12 in 2012“ ist von den Nadeln gehüpft

Das zweite Teil des Winter-Sets für meine Schwester, welches ich als Januar-Projekt für „12 in 2012“ auserkoren habe, ist gestern in den späten Abendstunden von den Nadeln gehüpft: eine Pimpelliese nach der Anleitung von SpinningMartha.

 

Und hier ist sie, meine dritte Pimpelliese:

Detailansicht der Pimpelliese

 

Farbverlauf der Wolle (links)

 

Farbverlauf der Wolle (rechts)

Die Januar-Arbeit für das Projekt „12 in 2012“

Die Pimpelliese habe ich als UFO in das Projekt aufgenommen. Am 01.01.2012 hatte die Pimpelliese bereits 30 fertige Ecken, was der Hälfte der angestrebten Ecken entsprach. Wundert euch nicht, dass es so viele Ecken sind, meine Schwester hat natürlich die bereits fertigen Pimpelliesen gesehen und fand diese für sich zu kurz. Daher hat sie mich gebeten, ihre etwas länger zu stricken. Das habe ich natürlich gemacht und so hat ihre fertige Pimpelliese nun 60 Ecken. Hergestellt wurde sie, wie die Armstulpen, aus handgefärbter Sockenwolle von Ini Wollrausch. Angaben zur finalen Länge und zum Gewicht erfolgen, sobald die Pimpelliese getrocknet und ein wenig „entspannter“ ist . Ich freue mich, dass das erste der zwölf Projekte fertig ist und stürze mich gleich auf das nächste. Das Material habe ich schon einmal bereitgelegt, es kann also losgehen:

 

Update zur Pimpelliese:

Sie hat sich nun ein wenig entspannt (). Sie ist 2,40 Meter lang und wiegt 141 Gramm.

Update II

Auch Bettina ist im Januar (wenn auch ganz knapp , denn die ist der Half-Granny-Tuch-Sucht verfallen) mit ihrem Januar-Projekt für „12 in 2012“ fertig geworden. Ihr solltet euch ihr Chamäleon unbedingt einmal ansehen, es sieht absolut genial aus! Ich freue mich schon auf ihr Februar-Projekt!

Andere Artikel, die dich interessieren könnten:

TOLL: Ordnung im STASH oder „Die schleichend fortschreitende Stricksucht“

Für alle die sich nun denken „Stash? Wasn das?!“: „STASH“ ist Englisch und bedeutet so viel wie „Lager“ oder auch „Geheimversteck“. Strickerinnen und Häklerinnen haben die Bedeutung des Wortes etwas weiter gefasst und bezeichnen ihren Wollvorrat als „Stash“.

 

Die Wollsucht. Oder: Warum ich STÄNDIG neue WOLLE kaufe!

Nun, ich häkle sporadisch ja schon ziemlich lange. Allerdings lediglich die klassischen zwei bis drei Meter langen Schals aus festen Maschen – nichts wirklich anspruchsvolles also *g*. Dafür braucht man nunmal nicht viel Wolle und die Wolle, die man kauft, muss auch nichts Besonderes sein. Und wir sollten ehrlich sein: wenn man anfängt, setzt man sich ohnehin nicht mit Qualitäten von Wolle auseinander. Wie auch immer. Im Laufe des letzten Jahres hat mich die Stricksucht gepackt. Und,  und das ist

U-N-V-E-R-M-E-I-D-B-A-R,

mit der Stricksucht, kommt die Wollsucht. Auf einmal ist es gar nicht mehr egal, welche Wolle man für das neueste Stück verwendet. Es hat ja seinen Sinn und Zweck, dass man zum Beispiel Socken eben nicht aus 100 prozentiger Acryl-Wolle strickt. In einigen Werken steckt einfach so viel Arbeit und Herzblut, da möchte man sicher gehen, dass der Wert des guten Stücks nicht durch mangelnde Qualität der Wolle geschmälert wird. Darum wird penibel für jedes neue Strickstück (und auch für jede neue Häkelarbeit!) die passende Wolle gekauft (wir lassen bei dieser rein theoretischen Überlegung das Phänomen „DIESE WOLLE MUSS ICH HABEN, ICH ÜBERLEGE SPÄTER, WAS ICH DARAUS MACHE“ einfach mal aus… ). Diese Maxime der Strickerinnen und Häklerinnen habe auch ich, wie selbstverständlich, schnell übernommen.

 

Suchtstufe 3: Das Aufbewahrungsproblem

Gehen wir davon aus, dass Stricken und Häkeln zu einer mehrstufigen Sucht führt. Es beginnt ganz langsam und harmlos mit Stufe 1: Spaß am Häkeln / Stricken. Wie oben schon gesagt, man probiert mal dies und das, macht sich aber noch nicht so viele Gedanken (frei nach dem Motto: „Hauptsache der Schal ist WARM“ *g*). Irgendwann, und das ist wirklich ein schleichender Prozess, kommt Stufe 2: Spaß daran haben, „richtig“ zu stricken und zu häkeln. Wie gesagt, man beginnt damit, sich mit Qualitäten von Wolleund deren Eigenheitenauseinander zu setzen, mottet dieschlechten Stricknadeln ein und wagt sich an anspruchsvollereArbeiten (meine Entwicklung könnt ihr anhand der Links sehr gut nachvollziehen *G*). Stufe 3, und da ist ein klarer Gegensatz zu dem Übergang von Stufe 1 auf Stufe 2 zu erkennen, kommt quasi mit einem Fanfarenkonzert daher. Irgendwann gehen einem diese ganzen TÜTEN nämlich auf den Zeiger .

Denn die ganze Wolle, die man da so nach und nach kauft, bleibt in der Regel nämlich bis zu dem Zeitpunkt der Verarbeitung in der Tüte des Wollgeschäftes (Online-Käufe mal ausgelassen, wobei ich da spontan ein Bild von 8972387 Kartons vor dem inneren Auge habe… ). Und auch der Wollrest wird, penibel mit Banderole versehen (im Idealfall zumindest!), wieder in die Tüte gepackt. Das klappt WUNDERBAR, zumindest bei den ersten zehn bis zwölf Projekten, für die man, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, gut und gerne ein Jahr benötigt. Aber DANN geht dieses Prinzip einfach nicht mehr auf. „Wo habe ich nur DIESE WOLLE?“, „Davon hatte ich doch IRGENDWO noch etwas“, „Warum sind in dieser Tüte 4 Banderolen und vier banderolenlose Knäule Wolle? Und noch schlimmer: Welche ist welche?“, „Warum ist mein Schrank / meine Schublade / mein Wollkorb nur SO KLEIN?“. Diese und ähnliche Fragen kommen irgendwann immer häufiger auf. Und IRGENDWANN kapituliert man, es ist unwideruflich, man hat ein AUFBEWAHRUNGSPROBLEM!

 

Das finde ich TOLL: Ordnung im Stash

Tja, ich habe ganz offensichtlich Stufe 3 erreicht. Heute habe ich mir einmal die Sockenwoll-Angebote bei Norma angesehen (welche heute bereits zu erstehen waren). Um die Großknäule (100% Polyacryl, wie befürchtet) habe ich direkt einen Bogen gemacht. Die schöne, bunte Sockenwolle aus dem Prospekt wollte ich sehen! Die Farben waren nun nicht so schön, wie im Prospekt, aber sie konnten mich dennoch überzeugen. Und die Wolle ist in bewährter Qualität (75% Schurwolle superwash, 25% Polyamid, Lauflänge 420 Meter), darum habe ich sie mal mitgenommen (es wird sich schon ein Sockenmuster finden lassen, für das die Wolle hervorragend geeignet ist… Ahhh siehe oben!).

Wie auch immer – direkt neben der Wollschütte waren Klarsichtboxen gestapelt. 25L, 10L, etc. Das hatte ich ja nun schon bei einigen Schäfchen gesehen. Klarsichtboxen sind eine TOLLE Aufbewahrungsmöglichkeit für Wolle. Und da ich ohnehin keine Lust mehr auf die „Tütensammlung“ hatte, habe ich auch eine 25 Liter(!)-Klarsichtbox mitgenommen:

Ja! Da geht doch einiges rein! Passt wunderbar! Zu Hause angekommen habe ich dann als erstes mal sämtliche Tüten etc. aus dem Schrank gerupft:

Hm, nicht so übersichtlich, sieht so viel aus, kann doch gar nicht sein, so viel Wolle habe ich doch nicht, erstmal einen Überblick verschaffen:

Ok – an dieser Stelle begann ich daran zu zweifeln, dass meine Wolle in meine TOLLE neue Wolle-BOX passen würde, war aber noch guter Hoffnung. „Na und wenn schon, 1-2 Knäule kann man ja immernoch in einer Tüte lagern“…

OK! Es passt NICHT! Zugegeben, ich besitze tatsächlich noch viel 100%-Acryl-Wolle (zum Beispiel oben die Drei und in der Box unten Pink und Schwarz). Aber ich musste feststellen, dass mein Wollvorrat doch erheblich größer ist, als erwartet. Die Box geht zu, aber es bleibt doch noch so einiges über:

Das Ende vom Lied: am Montag gehe ich noch eine Box kaufen . Und natürlich werde ich auch die Wolle reduzieren, indem ich sie einfach verstricke (Hilfe, weiß jemand, was man mit 100%-Acryl-Wolle machen kann? ), denn viel davon ist ja für diverse Projekte (zum Beispiel die 12 in 2012-Projekte) bereits eingeplant. Zwei Boxen, ja, das ist wirklich das Maximum…

Edit:

Na sowas, bin gerade über meinen neuen Einkaufszettel gestolpert. Folgendes steht da drauf:

Lana Grossa Asia 50% Bambus 50% Cotton in Weiß und Grün

2x Rico Creative Galaxy Chunky

Häkelnadel 3,5

Und was ist mit EUCH?

Wie sieht das bei euch aus? Welche Stufe habt ihr erreicht?

1 – Spaß am Häkeln / Stricken (Hauptsache der Schal ist warm)

2 – Spaß daran haben, „richtig“ zu stricken und zu häkeln

3 – „Kleines Aufbewahrungsproblem“

4 – Kauf eines Wollregals

5 – Kauf eines zweiten Wollregals

6 – Einrichtung eines Handarbeitszimmers

7 – Stolze Besitzerin eines eigenen WollLAGERS

8 – Besitzerin eines WollGESCHÄFTS / Besitzerin einer großen Schafherde

Übrigens: Die Strick-,  Häkel- und Wollsucht ist bereits ab Stufe 1 nicht mehr therapierbar .   Es gibt Schlimmeres und deshalb wünsche ich euch einfach weiterhin viel Vergnügen beim Stricken / Häkeln und STASH aufbauen und ordnen .

Andere Artikel, die dich interessieren könnten:

Nicht ganz so TOLL: Mein Bücherjahr 2011

Im vergangenen Jahr habe ich nicht so viel gelesen, wie in den Vorjahren. 2011 habe ich lediglich 28 Bücher gelesen, 2010 waren es 34 Bücher. Natürlich, für manche ist das schon relativ viel, für mich ist es allerdings ein buchtechnisch eher mageres Jahr gewesen… Auch weil ich (mal wieder) meinen Vorsatz, mehr englischsprachige Bücher zu lesen, nicht umgesetzt habe (was wieder ein Beleg dafür ist, dass Vorsätze doooooof sind *g*).

Ok, dass ich ein paar Bücher weniger gelesen habe, das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich 2011 angefangen habe zu stricken. Zur Zeit greife ich wirklich lieber zu den Stricknadeln, als zu einem Buch. Es ist gar nicht so schlimm, wenn eine Leidenschaft für eine Andere ins Hintertreffen gerät . Vielleicht schaffe ich es, 2012 beiden Leidenschaften im gleichen Maße zu frönen *g*. Nun aber erstmal …



Meine Leseliste für 2011

Datum (ausgelesen) – Autor – Titel

  • 06.01.2011 Erwin Wickert (Hg.) – John Rabe – Der gute Deutsche von Nanking
  • 12.01.2011 Hideo Okuda – Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu
  • 19.01.2011 Kazuo Ishiguro – Was vom Tage übrigblieb
  • 20.01.2011 Alessandro Baricco – Seide
  • 23.01.2011 Yasushi Inoue – Das Jagdgewehr
  • 28.01.2011 P.J. Tracy – Der Köder
  • 02.02.2011 Marguerite Duras – Der Liebhaber
  • 01.04.2011 Rebecca Gablé – Die Hüter der Rose
  • 14.04.2011 Diana Wynne Jones – Howl’s Moving Castle
  • 18.04.2011 Gottfried Keller – Pankratz der Schmoller
  • 20.04.2011 Alan Alexander Milne – Pu der Bär
  • 27.04.2011 Theodor Storm – Der Schimmelreiter
  • 30.04.2011 David Safier – Mieses Karma
  • 03.05.2011 Jussi Adler Olsen – Erbarmen
  • 07.05.2011 Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis
  • 11.05.2011 P.J. Tracy- Mortifer
  • 22.05.2011 Terry Pratchett – Der fünfte Elefant
  • 23.05.2011 Hartmann von der Aue – Der arme Heinrich
  • 24.06.2011 Terry Pratchett – Die Farben der Magie
  • 02.08.2011 Jens Lossau, Jens Schumacher – Der Elbenschlächter
  • 14.10.2011 Walter Moers – Die Stadt der Träumenden Bücher – Mein Buch-Highlight im Jahr 2011
  • 09.11.2011 Jo Nesbø – Der Fledermausmann
  • 02.12.2011 Åke Edwardson – Geh aus, mein Herz
  • 05.12.2011 Amalia Rosenblum – Der schönste Hundesommer der Welt
  • 06.12.2011 E.T.A. Hoffmann – Der Sandmann
  • 08.12.2011Tony DiTerlizzi + Holly Black – Die Spiderwickgeheimnisse – Eine unglaubliche Entdeckung
  • 08.12.2011Tony DiTerlizzi + Holly Black – Die Spiderwickgeheimnisse – Gefährliche Suche
  • 14.12.2011 Paulo Coelho – Der Alchimist

 

Auf ein Neues: Buch-Vorsätze für 2012

1. Mehr englischsprachige Bücher lesen (mindestens 5!)

2. Mehr Leseeindrücke verfassen

3. Mindestens 40 Bücher lesen

So, das war es schon . Das sollte wirklich zu schaffen sein. Und um einen besseren Überblick zu haben, werde ich auch meine Liste um einige Punkte ergänzen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten!


Wie war euer Bücherjahr 2011? Habt ihr euch, auf Bücher bezogen, für 2012 etwas vorgenommen?


Andere Artikel, die dich interessieren könnten:

Ein TOLLES Projekt: 12 in 2012

Der erste Post im neuen Jahr! Keine Angst, ich will euch nicht mit guten Vorsätzen langweilen. Die habe ich bereits vor einiger Zeit abgeschafft. Wenn man etwas ändern möchte, dann macht man das einfach, man muss nicht bis zum ersten Januar warten .

Dennoch habe ich mir für das Jahr 2012 etwas vorgenommen: ich nehme an einem „12 in 2012“-Projekt teil .

In diesem Jahr gibt es zahlreiche „12 in 2012“-Projekte. Die liebe Vavi macht zum Beispiel bei einem Projekt mit, bei dem im Jahr 2012 12 Paar Socken gestrickt werden. Jeden Monat wird ein Muster veröffentlich und alle Teilnehmer stricken diese Socken. Dieses Projekt hat mich auch angesprochen, aber leider stricke ich dafür viel zu langsam. An einem Paar Socken stricke ich eeeewig.

Meine Teilnahme bei „12 in 2012“

Auch wenn es nun nicht die 12 Sockenpaare werden, die Idee finde ich dennoch gut. Deshalb habe ich mich im Creawelten-Forum für das Projekt „12 in 2012“ angemeldet. Jeder sucht sich selber seine Projekte aus und es ist nicht auf Strickstücke beschränkt. Das kommt mir sehr entgegen :o). Und um mich ein wenig anzuspornen, lasse ich euch an meinen Fortschritten in diesem Projekt gerne teilhaben! Deshalb hier…

Meine Liste für das Projekt „12 in 2012“

Hier die überarbeitete Liste für das Projekt 12 in 2012.

Das ist mein Plan für 2012. Es sind einige kleine Projekte dabei, da ich denke, dass ich so Verzögerungen bei den großen Projekten ausgleichen kann . Am meisten Kopfzerbrechen bereitet mir das LACE-Tuch Antonia, da es mein erstes LACE-Tuch werden wird. Man will sich ja weiterentwickeln, gell. Ich denke einfach nicht mehr daran, bis es dann soweit ist *g*… Vielleicht wird es ja auch leicht von den Nadeln gehen.. Ich lasse mich überraschen!

Habt ihr auch Pläne für euer Handarbeitsjahr 2012?

 

Ein kleines Update (03.02.2012): Bettina findet das Projekt auch TOLL und schließt sich gleich (unabhängig vom Forum, was natürlich auch geht, ebenso, dass man das Projekt einfach in zum Beispiel „6 in 2012“ abändert ;) ) mit an. Das freut mich sehr und ihre Liste für 12 in 2012 liest sich sehr gut! Und wir haben sogar ein Projekt, das wir quasi gemeinsam machen. Sie wird die Wurm-Mütze im Oktober stricken, ich im November. Wir werden beide im kommenden Winter keine kalten Ohren haben . Ich freue mich auf jeden Fall auf ihre Ergebnisse und finde es natürlich total TOLL, dass sie sich anschließt!

Andere Artikel, die dich interessieren könnten: